Frischer Wind für das Schlafzimmer

Sie wissen es sicher: In den eigenen Wänden regelmäßig zu lüften ist wichtig. Dies gilt insbesondere und gerade für das Schlafzimmer, egal, ob ein Schlafsofa, ein Boxspringbett oder ein Massivholzbett in ihm steht. Selbst ob Naturmatratzen oder Modelle aus synthetischen Materialien vorhanden sind, ist in diesem Fall zweitrangig – es gilt, durch richtiges Lüften einer Schimmelbildung vorzubeugen. Die Frage ist nur: Wann, wie und wie oft? Wir von „Das Bett“ in Würzburg haben nachfolgend ein paar Tipps und Anregungen dazu für Sie zusammengestellt.

Worauf beim Lüften des Schlafzimmers zu achten ist …

Sie schlafen gern kühl? Auch in den kälteren Monaten verzichten Sie auf das Einschalten der Heizung? Das sollten Sie lieber nicht tun, sondern das Schlafzimmer stets moderat warmhalten, denn ein wärmeres Zimmer beugt Schimmelbildung vor, da die Luftfeuchtigkeit dann geringer ist. Während des Lüftens sollte die Heizung selbstverständlich ausgeschaltet sein, damit keine Energie verschwendet wird.

Falls Sie kein Gerät zum Messen der Luftfeuchtigkeit zur Hand haben, lässt sich auch die morgendliche Beschaffenheit Ihres Fensters im Schlafzimmer als Richtschnur heranziehen: Ist es beschlagen und es bilden sich Wassertropfen? Das lässt vermuten, dass die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist. In einem solchen Fall putzen Sie das Wasser weg und verändern Sie Ihr Lüftungsverhalten: Im Winter bietet sich das Stoßlüften an – eher als den Raum durch Fensterauflassen komplett herunter zu kühlen, denn das bedeutet einen erheblichen Energieaufwand, wenn man ihn dann wieder heizt.

… im Sommer

Sollte es draußen schwül und feucht sein, ist es auf jeden Fall besser, die Fenster tagsüber geschlossen zu halten und erst abends bzw. nachts zu öffnen, wenn sich die Temperaturen etwas abgekühlt haben. Denn bei sich ähnelnden Außen- und Innentemperaturen geht der Luftaustausch nur langsam voran.

Im angenehmen Fall – wenn die Sommernacht sich kühl und trocken gestaltet – können Sie das Schlafzimmerfenster auch die ganze Zeit über „auf Kipp“ belassen. Das hilft, die beim Schlafen entstehende Feuchtigkeit durch Schwitzen und Atmen sofort abziehen zu lassen.

Pflanzen und Tiere im Schlafzimmer

So klein wie sie noch sein mögen, auch Pflanzen geben Feuchtigkeit an den Raum ab und erhöhen so die Luftfeuchtigkeit. Aber es gibt bestimmte Zimmerpflanzen, die dazu geeignet sind, die Luftqualität im Schlafzimmer zu verbessern, beispielsweise die beliebte Aloe Vera.

Sie teilen Ihr Schlafzimmer nicht nur mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin, sondern auch mit Hund oder Katze? Darf Ihr Haustier mit ins Schlafzimmer und sich möglicherweise am Fußende von Schlafsofa, Boxspringbett oder Massivholzbett zusammenrollen und dort die Nacht verbringen? Dann achten Sie bitte erst recht darauf, dass die Luftfeuchtigkeit entsprechend niedrig ist, denn je mehr Menschen und/oder Tiere sich hier aufhalten, desto stärker steigt sie.

In unserem nächsten Blog erfahren Sie dann von Ihren Schlafexperten in Würzburg, wie man speziell die Betten morgens lüftet und warum dies so wichtig ist.

Tags: gesunder Schlaf, Schlafzimmer, lüften, Luftfeuchtigkeit, Schimmelvermeidung