Darf mein Haustier mit ins Bett? „Das Bett“ in Würzburg wägt Pro und Contra ab

Ein Thema, das bei Hunden und Katzen unumstritten ist. Deren Antwort auf diese Frage lautet eindeutig: „Ja klar, ich will auch nachts meinen Menschen nah sein, deren Wärme spüren und mir bei Bedarf Knuddel-Einheiten abholen. Schließlich darf ich das tagsüber auch, warum sollte es dann in der Nacht anders sein?“ Vom Ursprung her eigentlich Wildtiere, genießen Katzen und Hunde Geborgenheit und liebevolle Zugewandtheit über alles. Ein konsequenter Ansatz, der aus Sicht der Tiere nachvollziehbar ist.

Der Mensch seigt „jein“ …

Die dazugehörenden Menschen (= tagsüber auch als Kühlschranktür- und Dosenöffner bekannt) sehen die Angelegenheit dann häufig doch differenzierter. Einerseits genießen die jeweiligen Zweibeiner ebenfalls die Wärme, die beruhigende Wirkung und den Stressabbau, welcher eindeutig auf die kuschelige Nähe zum Haustier zurückzuführen ist. Andererseits sind da die klassischen Bedenken wie Hygiene-Gründe, eventuelle störende Gänge zur Toilette oder auch (zu) laute tierische Geräuschkulissen. Ihre Schlafexperten aus Würzburg haben sich auf die Suche nach Antworten auf die heikle Eingangsfrage gemacht und sind bei der entsprechenden Recherche auf das Ergebnis einer jüngst veröffentlichten US-Studie zum Thema gestoßen. Das Ergebnis überrascht dann doch den ein oder anderen Skeptiker: Die Forscher haben herausgefunden, dass die meisten Menschen besser schlafen, wenn ihr Haustier neben ihnen im Bett liegt. Ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit werde dadurch vermittelt, und speziell die Singles unter den Probandinnen Probanden berichteten, dass sie mit einem Tier an ihrer Seite einen wesentlich tieferen und besseren Schlaf genießen.

Worauf zu achten ist

Tendenziell kann also durchaus die gemeinsame Übernachtung von Mensch und Tier auf beide Seiten wohltuend, ja sogar gesundheitsfördernd wirken. Voraussetzung ist allerdings, dass bei den Menschen keine allergischen oder asthmatischen Krankheiten vorliegen. Darüber hinaus sollte dem betreffenden Haustier regelmäßig eine Entwurmungs-Kur zuteilwerden und darauf geachtet werden, dass Hund oder Katze keine Zecken oder Flöhe ins Bett einschleppen. Anderenfalls besteht das Risiko, dass Krankheiten wie beispielsweise die gefürchtete Borreliose übertragen werden. Wir von „Das Bett“ in Würzburg empfehlen im Übrigen, die Bettwäsche häufiger als sonst zu wechseln, denn die Tiere verteilen schnell mal ordentlich viele Haare im Bett, und neigen auch dazu, Schmutz von draußen mit in die gemeinsame Schlafstätte zu bringen.

Tabu: Tiere im Kinderbett

Es versteht sich von selbst, dass Tiere in einem Kinderbett, womöglich sogar noch bei Kleinkindern, nichts zu suchen haben. Dafür ist die Verletzungsgefahr viel zu groß. Ganz davon abgesehen, dass, nicht nur in Würzburg, die tierischen Gefährten sich nur unter der Aufsicht von Erwachsenen im Kinderzimmer aufhalten sollten.

Konsequentes Handeln ist erforderlich

Egal, für welche „tierische Schlaflösung“ Sie sich auch entscheiden – getrennt oder zusammen: Falls Sie Ihr Bett lieber ohne Tier für sich behalten wollen, schließen Sie Ihren „Kumpel“ nicht komplett aus. Auch bei getrennter Nachtruhe möchte er bei Ihnen in der Nähe sein, alles mitbekommen und sich wohlfühlen.

Ein kuscheliges „Nest“ in der Nähe des Schlafzimmers, wo das Tier nicht gestört wird, ist ganz wichtig für das nächtliche Wohlergehen von Hund oder Katz‘.

Abschließend legen wir Ihnen als Ihre Schlafberater aus Würzburg noch nahe, Ihre einmal getroffene Entscheidung konsequent durchzuhalten – auch wenn es schwerfällt. Denn sonst wird nie eine gelernte Schlafroutine für das Tier entwickelt und die „Diskussion“ findet jeden Abend auf’s Neue statt.

Tags: Schlafen, Katzen, Hunde, Haustiere, Bettruhe